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Hans Kloss begeistert den Böbinger Geschichts– und Heimatverein

Eingereicht von »Rems-Zeitung, Redaktion« am Mittwoch, 28. September 2011

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Ein beeindruckender Nachmittag im Kloster Lorch

Walter Wörz war es, Beiratsmitglied des Geschichts– und Heimatvereins (GHV) Böbingen, der darauf drängte und dafür warb, dem nahegelegenen Kloster Lorch einen Besuch abzustatten.Und siehe da, 25 Mitglieder und andere geschichtsbewusste Interessierte ließen sich diese Einladung nicht entgehen.

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich von weitem die Klosteranlage von ihrer beeindruckendsten Seite.Walter Wörz war es nun vorbehalten, in einem kurzen, aber doch nachhaltigen Abriss die Baugeschichte des Klosters nochmals erlebbar zu machen​.So legte die Familie der Staufer den Grundstein für das Kloster Lorch. Herzog Friedrich I. von Schwaben übergab dann im Jahre 1102 die Schenkungsurkunde dem päpstlichen Stuhl. Ab 1140 war das Kloster auch Grablege des Adelsgeschlechtes.

Frau Haspel. Eine begeisterte und gleichzeitig begeisternde Führerin setzte es sich im Anschluss zur Aufgabe, die Böbinger „Historiker“ mit dem Inneren der Klosterkirche vertraut zu machen.Natürlich lenkte sie sofort das Auge der Besucher auf die im Mittelschiff aufgestellte Staufer– Tumba von 1475. Nicht weniger beeindruckend die sie umgebenden Wandpfeiler, mit Darstellungen der bedeutendsten staufischen Herrscher geschmückt.

Eigentlicher Höhepunkt war aber zweifellos die Erinnerung an Irene von Byzanz, die ihre letzte Ruhe im Chor der Kirche fand.Irene, eine Schwiegertochter von Kaiser Barbarossa, die Walther von der Vogelweide mit den Worten „hochgeborne Königin, die schöne Rose ohne Dorn“ besingt.

Eine Besichtigung des Klosters Lorch, ohne das Staufer– Rundbild von Hans Kloss gesehen zu haben, undenkbar. Der Künstler selber ließ es sich nicht nehmen, die Teilhehmer in liebenswürdiger und humorvoller Weise in sein „Monumentalwerk“ einzuführen.Monumental allein schon deshalb, als das Staufer– Rundbild, das sich im Kapitelsaal befindet, auf 30 Meter Länge und 4,5 Meter Höhe die Geschichte der Staufer erzählt. Ein mächtiges Historientheater entfaltet seine überschwängliche Pracht in bewusst leuchtenden und strahlenden Farben. Die Teilnehmer fanden sich umringt von unzähligen historischen Orten, an denen die Staufer wirkten. Städte wie Aachen, Rom und Neapel. Prachtvolle Königs– und Kaiserkrönungen, idyllische Landschaften und über 1000 Figuren und unzählige Tiere.

Sicher nachvollziehbar und verständlich, wenn die Böbinger „Geschichtler“ nach diesem „Klostertag“ noch lange ins Schwärmen verfielen und für das Jahr 2012 eine weitere Geschichtsfahrt forderten.

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