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Obst– und Gartenbauverein Alfdorf in Leipzig und bei der Rotkäppchensekt

Eingereicht von »Rems-Zeitung, Redaktion« am Dienstag, 01. Oktober 2013

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Der viertägige Ausflug des Obst– und Gartenbauvereins Alfdorf führte nach Leipzig und ins Weinparadies an Saale und Unstrut. Dieses Jahr stand wieder Mitteldeutschland und eine sehr interessante Reise auf dem Programm.

Alfdorf. Die Anreise erfolgte über Meiningen, eine ehemalige Residenzstadt in Thüringen, die auf eine bewegte Vergangenheit zurückblickt. Eng verbunden mit der Stadtgeschichte sind Namen wie Friedrich Schiller, Ludwig Bechstein und Max Reger. Von Meinigen aus wurde im 19. Jahrhundert das europäische Theater verändert. Über den Rennsteig vorbei an Weimar ging es zum Hotel nach Leipzig. Nach dem Abendessen im berühmten Auerbachkeller in der Altstadt wurde Leipzig zuerst erkundet. Am zweiten Tag war das Weinparadies an Saale und Unstrut das Ziel. Über tausend Jahre alt ist die Geschichte der Weinkultur und edler Tropfen an Saale und Unstrut. Das Weinanbaugebiet ist das nördlichste Europas. An der Saale und der Ilm von Bad Sulza bis Weißenfels und entlang der Unstrut von Nebra bis Naumburg nutzen die Winzer das günstige Mikroklima an den fruchtbaren Hängen der Flusstäler, wobei die Weinberge es Ihnen, Jahr für Jahr, mit einer reichen Ernte danken. Am Fuße der mächtigen Neuenburg wurde das Winzerstädtchen Freyburg an den Ufern der Unstrut angefahren und die Sektkellerei Rotkäppchen mit dem bekannten riesigen Cuvee-​Fass besucht. Danach ging es weiter nach Naumburg, das sich an der Mündung der Unstrut in die Saale über dem Fluss erhebt. Bei einer Stadtführung mit dem berühmten Dom und der Uta konnte Naumburg besichtigt werden. Die Rückreise nach Leipzig und Abendessen im Hotel folgten. Die “Nachtschwärmer” machten Leipzig wieder unsicher. Tags darauf stand eine Stadtbesichtigung von Leipzig auf dem Programm. Leipzig war in seiner über 800-​jährigen Geschichte häufig Mittelpunkt historischer Ereignisse, die Europa nachhaltig veränderten. 1813, dieses Jahr das 200-​jährige Jubiläum, endete hier die Völkerschlacht mit einer Niederlage Napoleons, die die entscheidende Wende in den Befreiungskriegen herbeiführte. 1989 wurde Leipzig zum Zentrum der “Friedlichen Revolution”, die das Ende der DDR und die Wiedervereinigung Deutschlands einleitete. Den ganzen Tag stand die Stadt unter einem kulturellen Motto, wobei an verschiedenen Plätzen und Kirchen, darunter auch die von den so genannten Montags-​Demonstrationen bekannte Thomaskirche, überall Konzerte und Aufführungen dargeboten wurden. Nach dem Abendessen konnte noch ein längeres Konzert des berühmten Gewandhausorchesters unter freiem Himmel (“oben air“) genossen werden. Am letzten Tag wurde das sich im Südosten von Leipzig befindliche Völkerschlachtdenkmal, das größte Nationaldenkmal Deutschlands, besichtigt. Weiter ging es zum “360 Grad-​Panorama LEIPZIG 1813” des Berliner Künstlers Yadegar Asisi, das zwar kein eigentliches Schlachtpanorama darstellt, jedoch das Leben der Menschen während des Krieges innerhalb der Stadtmauern. Es wird der Wendepunkt der europäischen Geschichte aus dem Blickwinkel der Bürger von Leipzig gezeigt. Zu sehen sind Bürger, Soldaten, Marketender, aber auch Verwundete und Gestrandete in einer bedrängenden Situation. Durch die Begehung eines Turmes innerhalb der Ausstellung konnte man die Geschehnisse aus unterschiedlichen Höhen und Perspektiven betrachten. Die anschließende Heimreise wurde durch einen Abstecher und gleichzeitigen Abschluss im Frankenland unterbrochen. Die Planung und Reiseleitung lag in den bewährten Händen des Vorstandes, Christoph Staufenbiel, und seiner Ehefrau Sigrun. Der Ehrenvorstand, Martin Greiner, bedankte sich im Namen aller Reisenden für den tollen und ereignisreichen Ausflug.

Foto: Die Besichtigung der Sektkellerei Rotkäppchen mit gleichzeitigem Werksverkauf war für die Ausflugsteilnehmer des Obst– und Gartenbauvereins Alfdorf ein besonderes Erlebnis.

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