Eingereicht von »Feuerwehr Waldstetten« am Donnerstag, 23. Mai 2013
Die Jugendgruppe Waldstetten der Jugendfeuerwehr Waldstetten fährt in jedem Jahr über das Pfingstwochenende in das Zeltlager. Da die ehemalige Jugendwärtin Sabine Heide (Wydrych) die eigene Hochzeit feierte, wurde das Zeltlager in der Weikemühle nahe Calw aufgeschlagen. Sabine Heide zog der Liebe wegen von Waldstetten in die Nähe von Calw. Am frühen Samstagmorgen fanden sich alle Jugendlichen hochmotiviert und voller Vorfreude im Waldstetter Feuerwehrhaus ein um endlich in das lang ersehnte Zeltlager aufzubrechen. Nach knapp zwei Stunden Fahrt, in der Autokolone, kamen die 18 Jugendlichen und die Jugendleiter am Zeltplatz an. Leider musste hier festgestellt werden, dass der Zeltplatz aufgrund der Regenfälle komplett durchnässt war. Kurz entschlossen wurde nur ein Zelt aufgebaut und die auf dem Zeltplatz befindliche Hütte als Nachtquartier in Beschlag genommen. Voller Eifer legten die Jugendlichen ihre Feuerstelle für das Lagerfeuer an und hoben ein Loch für den Jugendfeuerwehrwimpel aus. Sobald dieser stand, wurden schnell Pläne und Sicherungsmaßnahmen für die Bewachung des Jungendfeuerwehrwimpels ausgedacht. Die Tradition besagt, dass in einem Zeltlager der Wimpel vor Überfällern bewacht werden muss. Sofern es Überfällern gelingt den Wimpel zu stehlen muss dieser wieder mit Getränken ausgelöst werden. Nach den Vorbereitungen auf dem Zeltplatz rüsteten sich die Jugendlichen mit Ihrer Jugendfeuerwehr-Uniform aus um sich auf den Weg zur Hochzeit zu machen. An der Hochzeitslocation angekommen freuten sich die Jugendlichen, dass sie sich während dem Eheversprechen hinter dem Altar im Halbkreis aufstellen durften. Nach der Hochzeitsfeier wurden am Zeltplatz die Posten der Nachtwachen eingenommen sowie das Lagerfeuer angezündet. Trotz Regen und kaltem Wetter verharrten einige Jugendlichen in verschiedenen Nachtschichten am Lagerfeuer. Der Sonntag wurde mit einem ausgiebigen Frühstück bei Morgensonne eingeläutet. Kurz entschlossen machten sich alle auf um bei den Aufräumarbeiten der vorabendlichen Hochzeit zu helfen. Der starke Zusammenhalt zeigte sich hierbei wieder, dass in kürzester Zeit alles aufgeräumt werden konnte. Der Nachmittag auf dem Zeltplatz wurde mit verschiedenartigen Freizeitbeschäftigungen und Vorbereitungen für das Abendessen verbracht. Am Montagmorgen wurden schon gegen sieben Uhr die Aufräumarbeiten des Zeltlagers vorbereitet. Nach dem anschließenden beladen der Autos und des Anhängers machten sich die Jugendfeuerwehr auf in das Silberbergwerk in Neubulach. Hier erfuhren die Jugendlichen in 3,5 Stunden wie die Bergleute arbeiteten und Erfolge feierten. Bei der Sonderführung, ausgestattet mit Gummistiefel, Helme und Taschenlampen ging es in das unbeleuchtete Bergwerk hinein. Durch die engen Stollen teilweise mit einer Wassertiefe von 30 cm stampften die Jugendlichen interessiert dem Bergmann hinterher. Im Gänsemarsch sangen die Jugendlichen das Feuerwehrlied und genossen die Atmosphäre.
Nach der Rückfahrt zum Feuerwehrhaus nach Waldstetten wurde gemeinsam das Nachtlager sowie die Sicherung des aufgestellten Feuerwehrwimpels durchgeführt. Die Jugendlichen sicherten ihren Jugendfeuerwehrwimpel mit allen technischen Möglichkeiten des Feuerwehrhauses, wie zum Beispiel einen Wasserwerfer, Flutlichter sowie Feuerwehrhausalarm. Am Dienstagmorgen räumten die sichtlich erschöpften Jugendlichen das Feuerwehrhaus auf und verabschiedeten sich mit der Vorfreude auf das nächste Zeltlager.