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Nordostalbgau beim Deutschen Wandertag in Oberstdorf im Allgäu

Eingereicht von »Rems-Zeitung, Redaktion« am Mittwoch, 03. Juli 2013

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Im Jubiläumsjahr (125 Jahre Schwäbischer Albverein) fand der 113. Deutsche Wandertag in Oberstdorf im Allgäu unter dem Motto „Wandern hoch drei „ Flachland, Voralpen und die Alpen statt. Diese drei Punkte waren der Anziehungspunkt für ca. 25000 Wanderer aus ganz Deutschland.
Der Nordostalbgau des Albvereins war unter der Leitung von Walter Ebert, Hüttlingen mit insgesamt 47 Personen aus Dewangen, Hüttlingen, Mögglingen, Nördlingen, Lorch, Wasseralfingen, Westhausen vertreten. Das toll ausgearbeitete Programm von Do. 27.6 bis Mo. 1.7. bot für Alle reizvolle interessante Punkte. Zu Beginn der Anreise eine Stadtführung durch Kempten. Mit fachkundiger Führung durch die Altstadt und den sehenswerten Kirchen auf dem St. Mang –Platz. z.B. die Erasmuskapelle. Kempten blickt auf eine 2000 jährige Geschichte zurück. Danach Weiterfahrt nach Gunzesried Mit der Rundwanderung „Ostertal Tobelweg“, wildromantisch entlang des Baches, vorbei an Wasserfällen und Gumpen, leider regnete es ausgiebig, sodass schnell der Rückweg angetreten wurde bzw. ein Halt in der Gunzesrieder – Säge gemacht wurde. Danach Bezug des Standquartiers dem Hotel Krone in Immenstadt –Stein. Der zweite Tag nach ausgiebigem Frühstück, Fahrt zur Söllereckbahn. Hier von der Bergstation aus teilte sich die Gruppe, ein Teil wanderte 14 Stationen entlang des Naturerlebnispfades bis zum Berggasthof Hochleite. Anschließend nach der Rast besichtigte man die zweithöchste Skiflugschanze der Welt, die Heini Klopfer Schanze 207 Meter hoch. Wanderte weiter vorbei am Freibergsee bis nach Oberstdorf. Hier trafen dann beide Gruppen zusammen. Die zweite Gruppe war vom Söllereck den Panoramaweg bis nach Riezlern ins kleine Walsertal, vorbei an blühenden Berg– und Almwiesen mit Knabenkraut-​Orchideen und Enzian bis zur Mittelalpe gewandert wo ein zünftiges Vesper eingenommen wurde. Ein Kurzbesuch des Alpsees bei Immenstatt rundete den Tag ab. Am dritten Tag, bei strömenden Regen, war die Breitachklamm geplant. Diese wilde Schlucht mit tosendem Wasser und tollen Ausblicken war ein Erlebnis. Hier konnte man erkennen die unbändige Kraft des Wassers. Erholsam war der Besuch der Sennalpe Derb. Hier wurde ein ausgiebiges Vesper mit selbsthergestelltem Käse eingenommen. Der Senn bzw. die Familie Möslang erklärten anschaulich die Herstellung von Rohmilch-​Käse. Täglich werden hier 400 Liter Milch zu einem exzellenten Bergkäse verarbeitet. Bei der Besichtigung der Käserei und dem Reifekeller waren alle Teilnehmer überrascht wie viel Arbeit in der Herstellung von Käse steckt. Der vierte Tag ist wie in jedem Jahr der Höhepunkt eines Wandertages. Beginnend mit dem Gottesdienst und der anschließenden Feierstunde befolgt von dem Festumzug. Aber vorab einige Erklärungen, der Wandertags-​Wimpel Ein Kleinod des Deutschen Wanderverbandes wird in jedem Jahr vom Vorjährigenden Ausrichter des Wandertages um Derzeitigem Ausrichter getragen ( nicht gefahren ). Also mussten die Wanderfreunde aus Fläming (DWT 2012) den Wimpel bis nach Oberstdorf tragen, das waren 1011 km in 35 Tagen (Beginnend bei –17 ° C und +35°C in Bayern) Bei der Feierstunde die unter der Leitung vom Präsidenten des Deutschen Wander– Verbandes Herrn. Dr. Ulrich Rauchfuß( gleichzeitig Präsident des Schwäbischen Albvereins) wurden die Entscheidungen der Delegiertenversammlung und die Schwerpunktthemen erläutert. Wichtig ist, das dass Wandern interessant bleibt. z B. Gesundheitswandern, Schulwandern, Familienwandern und die Nachwuchsarbeit. Gleichzeitig wurden die nächsten Austragungsorte des DWT Bekannt gegeben. 2014 Bad Harzburg, 2015 Paderborn, 2016 Selbnitz (Sächsische Schweiz), 2017 Eisenach (Rennsteig) Nach vielen Reden, Grußworten, Ehrungen.….zog sich ein farbenprächtiger Festzug mit vielen Musikkapellen und Trachtengruppen durch die Innenstadt von Oberstdorf. 58 Wandergruppen mit ihren bunten Wimpeln begeisterten Tausende Zuschauer am Straßenrand. Ca. 20000 Wanderer sollen am Sonntag am Wandertag teilgenommen haben. Der Wettergott hatte ebenfalls ein Einsehen denn ab 11.00 Uhr war tollen Sonnenschein. Die Abschluss-​Veranstaltung am fünften Tag fand im Langlaufstadion Ried statt. Hier fand sich eine große Zahl der Wanderer ein, um die Begrüßung des Präsidenten Dr. Rauchfuß und Lis Nielsen die Präsidentin der Europäischen Wandervereinigung zu hören. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Alphorn-​Bläser aus Börwang und der Kapelle Obergünzburger Pfutzger. Nach der Übergabe der Wanderchronik an Dr. Rauchfuß und dem Wandertags-​Wimpel an den Oberstdorfer Bürgermeister Mies fand die Veranstaltung durch Singen der National-​Hymne ihren würdigen Abschluss. Die Nordostälbler besuchten jetzt noch das Kutschen– Museum in Hinterstein, bevor es auf die Heimreise ging. Abschluss mit gemütlichem Abendessen war in der „Kanne im Ohmenheim“. Hier bedankte Walter Ebert sich bei allen Helfern für die Durchführung des Wandertages, und die Gruppe bedankte sich mit einem kleinen Geschenk bei dem sicheren Fahrer Dieter Seibold und natürlich bei Walter Ebert und seinem bewährtem Team Heidi Kurz und Rudi Illenberger. Alle Teilnehmer freuen sich schon auf 2014 dem Wandertag in Bad Harzburg.

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