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Kultur | Schwäbisch Gmünd

Vigil zu Ehren Emanuel Leutzes 150. Todestag

Eingereicht von »LEUTZE Club Schwäbisch Gmünd« am Sonntag, 22. Juli 2018

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Mit einer feierlichen Vigil wurde am 18. Juli an der Ecke Rinderbacher Gasse/​Kalter Markt des 150. Todestages von Emanuel G. Leutze (18161868) gedacht. Es ist der Ort, wo bis 1891 sein Geburtshaus gestanden hatte.

Die Nachtwache begann mit dem Aufstellen eines rot-​weißen Blumengestecks vor der Leutze-​Informationstafel und dem Anzünden vieler roter und weißer Öllichter, die auf dem Blumentrog platziert wurden.Im Namen der Stadt begrüßte der neue Stadtarchivleiter Dr. David Schurr die Mitglieder des Leutze Clubs, Isabel Schmid-​Gamarra, deren Mann Jürgen Schmid der heutige Eigentümer des Grundstückes ist, Museumsleiterin Dr. Monika Boosen, Anwohner der Leutzestraße und weitere Leutze-​Interessierte. In seiner Ansprache unterstrich Dr. Schurr, dass Leutze eine Brücke über den Atlantik symbolisiert. „Um dieser Brücke in die USA neues Leben zu schenken, begaben sich Heidrun und Peter Irre, Ulrike Köhler und Marilee Pittman Rothaupt auf eine Art Pilgerfahrt, um den Spuren Leutzes in den USA zu folgen“, so Schurr. Der Höhepunkt der Reise war das Aufstellen eines Kranzes im Auftrag der Stadt Schwäbisch Gmünd am Grab Leutzes auf dem Glenwood Cemetery in Washington, D.C. Am selben Tag, allerdings der Zeitverschiebung wegen, acht Stunden früher, war im 6660 Kilometer entfernten Schwäbisch Gmünd die zweisprachige Leutze-​Informationstafel von Oberbürgermeister Richard Arnold und Katharina Aubele, Organisatorin dieser Würdigung, enthüllt worden. Genau an diesem Tag feierte der Leutze Club sein 10-​jähriges Bestehen.Ein virtuelles Band zwischen Geburtsort und GrabstätteHeidrun Irre, Vorsitzende des Leutze Clubs, sprach über die Umstände des vorzeitigen und tragischen Todes des erst 52-​jährigen Künstlers. Er brach an einem sehr heißen Sommertag zusammen, wurde bewusstlos und erlag am Abend einem Schlaganfall. Zwei Tage später wurde er auf dem idyllischen Glenwood Friedhof bestattet. Die rot-​weiße Schleife, die den Kranz der Stadt Schwäbisch Gmünd während der „Observance“ (Zeremonie) schmückte, brachten die Vertreter des Leutze Clubs wieder nach Gmünd zurück und dekorierten damit das Blumengesteck an der Rinderbacher Gasse. Sie symbolisierte das virtuelle Band zwischen dem Geburtsort Schwäbisch Gmünd und der Grabstätte in Washington, D.C.Den Mitgliedern des Leutze Clubs war es ein besonderes Anliegen, den sogenannten Sesquicentennial (150. Jahrestag) in Leutzes Geburtsstadt in würdevoller Besinnung zu begehen. 1968, zum 100. Todestag ehrte Schwäbisch Gmünd ihren berühmten Sohn mit einer Ausstellung, damals die erste Leutze-​Einzelausstellung auf deutschem Boden und die zweite weltweit. Das Gmünder Museum befand sich damals noch in der Rektor-​Klaus-​Straße (heute Hochschule für Gestaltung). Beim Sektempfang, gesponsert von der Kreissparkasse Ostalb, kamen die Leutzeaner und Gäste ins Gespräch und genossen den angenehmen Sommerabend auf der Terrasse der Trattoria Goffredo neben dem Leutze-​Gedenkstein. Bildunterschriften:Nachtwache zu Ehren Emanuel Leutzes an seinem 150. TodestagDr. David Schnur, der neue Archivleiter, hielt die EröffnungsanspracheDer Leutze Club, Vertreter der Stadt Schwäbisch Gmünd und Gäste bei der Vigil, die in den Gmünder Stadtfarben gehalten wurde

heidrunirre LEUTZE Club Schwäbisch Gmünd
Anwanderweg 16, 73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171 68952

gegründet am 24. Mai 2008; 7 Gründungsmitglieder; 15 Mitglieder (Stand Mai 2018)

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