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Unkraut oder Essbare Wildpflanzen?

Eingereicht von »Freundeskreis Naturheilkunde« am Montag, 18. März 2019

Vom Kräuterrundgang, dem Sammeln und Verarbeiten von Wildkräutern oder der Zubereitung der Pflanzen aus dem eigenen Kräuter– und Blütengarten, beim Vortrag von Nicoletta Diebold beim Freundeskreis Naturheilkunde dreht sich alles um Pflanzen, Natur und Gesundheit.

Das Wort „Unkraut“ ist bezeichnend für die Wertschätzung der Menschen gegenüber den Wildpflanzen in Ihrem Garten. Die Natur soll draußen bleiben, man möchte die Pflanzen in seinem Grünstück kontrolliert einfügen und halten. Nichts bleibt dem Zufall überlassen, nichts darf ungefragt dort leben und wird es entdeckt, dann muss es unverzüglich vernichtet werden.

Die Erkenntnis, dass aber viele dieser ungeliebten, grünen Wilden äußerst gesund und vitalstoffreich sind, manifestiert sich heutzutage immer mehr im Bewusstsein der Menschen. Außerdem werden durch das bedrohliche Insektensterben, man spricht inzwischen von 75 % der sogenannten „Biomasse“ die bereits ausgestorben ist, Rufe nach der Unterstützung der Natur laut.

Die Lösung ist naheliegend und einfach: „Unkraut aufessen statt jäten!“ lautet die Devise, dem Körper etwas Gutes tun, ihn mit Vitaminen, Mineralstoffen und einer Vielzahl an sogenannten sekundären Pflanzenbegleitstoffen zu versorgen und auch noch gleichzeitig den Insekten helfen. Wildkräuter enthalten zwischen 10 und 30 % mehr Inhaltsstoffe als handelsübliches Gemüse und haben dadurch ein großes Potential den Körper fit zu halten oder bei Krankheiten zu unterstützen.

Der Vortrag findet am 28.03.2019 um 19.30 Uhr im Konferenzsaal des Stauferklinikums statt. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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