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OGV Bargau besichtigt Stuttgart

Eingereicht von »Rems-Zeitung, Redaktion« am Freitag, 26. Juli 2019

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Der OGV Bargau startete mit einem vollbesetzten Bus zu seinem traditionellen Jahresausflug in Richtung Stuttgart. Erstes Tagesziel waren die Hohenheimer Gärten, die zu den schönsten Parkanlagen Deutschlands gehören.

200 Jahre alte Bäume, eine Pappelallee, Arzneimittelgarten und ein exotischer Garten gruppieren sich in einem 35 ha großen Gelände rund um das Hohenheimer Schloss, das Herzog Carl Eugen für seine Gemahlin Franziska erbauen ließ. Innerhalb der Führung wurde nicht nur die verschiedenen Gartenanlagen erklärt, sondern auch die Geschichte des Schlosses bis hin zu seiner Entwicklung zur Uni Hohenheim. Infolge von Missernten, Hunger und Armut in den Jahren 1816/​1817 gründete der Württembergische König Wilhelm I und seine Herzogin Katarina ein landwirtschaftliches Institut und einen landwirtschaftlichen Verein, und legten somit den Grundstein für die heutige Universität Hohenheim mit ihren 10 000 Studierenden.

Nach der Führung genoss man an einem ruhigen und sonnigen Plätzchen neben der Mensa, das vom OGV bestens zubereitete Mittagessen, warmer Leberkäs, Gurken, Senf und Briegel. So gestärkt konnte man die 3-​stündige Busrundfahrt durch die verschiedenen Stadtbezirke Stuttgarts genießen. Die Stadtführerin führte die Gruppe kreuz und quer durch die Stadt, vorbei an ehemaligen Villen oder der Arbeitersiedlung von Bosch, vorbei an der Villa Reitzenstein– Sitz des Ministerpräsidenten Kretschmann, vorbei an Geburtshäusern und Werkstätten der schwäbischen Erfinder und Tüftler wie Bosch, Fein, Daimler, Maybach, Leitz. Man fuhr auf den Killesberg, entlang des Neckars oder suchte besondere Aussichtspunkte auf. Am Santiago – Platz genoss man nicht nur die herrliche Aussicht auf Stuttgart, sondern auch den mitgebrachten Kuchen, den Hefezopf mit Butter und Marmelade und Kaffee. Begeistert waren alle Teilnehmer von den sehr informativen, aber kurzweiligen und mit schwäbischen Witz und mit geistreichen Humor vorgetragenen Ausführungen von Frau Mohr über Stuttgart und über ihre lieben Stuttgarter und über die schwäbischen Tüftler, Entdecker und Denker. Rainer Wamsler dankte dem Chauffeur für seine sichere Fahrt durch die verkehrsreichen Straßen mit großem Polizeiaufgebot und Demonstrationen und durch die engen Gassen der Altstadt. Die Einkehr im „Lamm“ in Birkenweißbuch rundete den Ausflug ab und ließ ihn zu einem einmaligen Erlebnis werden.

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