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Ich bin was ich denke

Eingereicht von »Freundeskreis Naturheilkunde« am Samstag, 06. Juli 2019

Es war wohl nicht die Flucht vor den hochsommerlichen Temperaturen, die die Menschen aus den überhitzten Wohnungen in den klimatisierten Konferenzsaal des Stauferklinikums lockten. Sondern das große Interesse an einem Vortrag zum Thema: „Durch positives Denken sich selbst lenken.“ Manfred Zügner, der Referent des Abends, ging zunächst darauf ein, wie es zu dieser These kam.

Schon im 19. Jahrhundert erkannten Therapeuten die Kraft des Unterbewussten und der Einbildung. Autogenes Training (nach Schultz) und progressive Muskelentspannung (nach Jacobson) arbeiten mit unserer Vorstellungskraft und führen zu Ruhe und Entspannung. Joseph Murphy spricht in seinem Buch „Die Macht des Unterbewusstseins“ von selbsterfüllenden Prophezeiungen. Wir können durch konstante positive Beeinflussung unseres Denkens zu einer dauerhaften optimistischen Grundhaltung gelangen. Dadurch steigt unsere Zufriedenheit, wir sind glücklicher, können positiv auf andere Menschen zugehen und sind schlussendlich gesünder. Doch: „Positiv sein ist eine Sache des Wollens, nicht des Müssens.“ So wäre es fatal, kranken Menschen eine Mitschuld an ihrer Krankheit zu geben. Hätten Sie mal positiv gedacht.

Welche Schritte führen ans Ziel

Sicher ist, dass wir in unseren hektischen Alltag ganz bewusste Ruhepausen einbauen müssen um gegen den Stress anzukommen. Selbst in unserer Freizeit umgeben wir uns mit Zeiträubern. Ganz bewusst einmal auf den Fernseher verzichten, Radio, Computer oder Handy bleiben aus! Ein Aufenthalt in der Natur ist der einfachste Weg um Kraft zu tanken und zur Ruhe zu kommen. Wer regelmäßig meditiert, gewinnt Abstand zum Alltag. Anschließend fällt manches leichter.

Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen real und fiktiv. Daher können wir mit Mantras oder Affirmationen, positiven „Glaubenssätzen“, uns gezielt umprogrammieren um einen gesunden Optimismus zu entwickeln.

Achtsamkeit

Achten wir mehr auf die Kleinigkeiten, die uns ständig begegnen. Riechen, schmecken, wahrnehmen, womit wir uns umgeben, so der Rat des Referenten. Dazu müssen wir uns auf das Gegenwärtige konzentrieren und nicht in Gedanken schon wieder beim nächsten Schritt oder Problem sein: „Wenn ich esse, esse ich!“

Paradoxe Handlungen

Gewohnte Dinge einmal anders auszuführen aktiviert unser Gehirn positiv. Warum nicht einmal rückwärts eine Treppe hinaufgehen oder den Staubsauger mit der linken Hand bedienen.

Neue Erfahrungen sammeln

Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“. Diesen Satz formulierte schon Henry Ford. „Wagen wir einmal etwas Neues, springen wir über unseren Schatten, verlassen wir unsere Komfortzone“ forderte Zügner die Zuhörer auf. „Sehen Sie in neuen Herausforderungen Chancen und nicht nur Probleme. Glauben Sie an den Erfolg und lernen aus Niederlagen“.

Und so kann jeder am Ende dieses Abends die Frage nach dem halbvollen oder halbleeren Glas selbst beantworten: Natürlich halbvoll!

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