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Ausflug des Katholischen Kirchenchors

Eingereicht von »Rems-Zeitung, Redaktion« am Donnerstag, 26. September 2013

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Der Kirchenchor St. Konrad Lorch machte am 14. September 2013 nach einjähriger Pause wieder einen Jahresausflug, diesmal nach Giengen an der Brenz und Königsbronn.
Die Mitglieder des Chores samt Anhang trafen sich am Samstagmorgen am Lorcher Bahnhof, von wo aus es nach Giengen an der Brenz ging. Am dortigen Bahnhof erwartete uns bereits die Stadtführerin, die uns zuerst am Skulpturenpfad vorbei zum Wohnhaus von Margarete Steiff führte. Sie erklärte uns, dass an dieser Stelle früher der Pulverturm stand, weshalb in die Ecken der Hausmauern Kugeln mit eingebaut wurden. Sie führte weiter aus, dass Giengen seit der Zeit des Kaisers Barbarossa eine Freie Reichsstadt war, weil diese durch die Mitgift seiner 1. Frau in staufischen Besitz kam. Danach ging es weiter in Richtung Oberstadt mit dem Marktplatz und der Stadtkirche mit den sehr unterschiedlichen 2 Türmen, wovon einer früher an der Stadtmauer stand. Die Kirche wurde verbreitert und der Turm mit integriert. Danach begab man sich in die Kirche für eine Orgelführung. Die Kantorin erklärte uns ausführlich diese sehr schöne Orgel mit 51 Registern, die von der ortsansässigen Orgelbaufirma Gebrüder Link gebaut wurde. Nachdem Sie uns einige Kostproben auf diesem herrlichen Instrument gegeben hatte, ließ es sich der Chor nicht nehmen mit Orgelbegleitung das „Ave Verum“ von W.A. Mozart und „Nutze die Zeit“ von A. Frey-​Völlen zu singen. Anschließend begab man sich zur Orgelmanufaktur Gebrüder Link, wo der Geschäftsführer der Firma einen Rückblick auf die Firmengeschichte mit ausführlicher Erklärung über die Herstellung der Orgelpfeifen bzw. Fertigstellung der Orgeln gab. Der Theorie schloss sich dann ein Rundgang durch die Firma an. Nach diesen ersten Highlights konnten die Ausflügler sich auf verschiedene Lokale aufteilen und ein wohlverdientes Mittagessen einnehmen. Nach dieser Stärkung traf man sich dann wieder vollzählig im Steiff-​Museum. Die ganze Gruppe konnte dann zusammen an einer Führung teilnehmen, was nicht nur für die Jüngeren sehr unterhaltsam war. Gelegenheit war noch im Bistro „Knopf“ etwas zu trinken oder im Shop sich umzusehen, um ein kleines oder größeres Geschenk mitzunehmen. Dann hieß es wieder zurück zum Bahnhof, wo man nach kurzer Fahrt Königsbronn erreichte. Nach einer Einführung von Herrn Ziermann, bummelte man über den Klosterhof und schaute sich einige sehr interessante Epitaphe an, die er uns näher erläuterte. Durch seine Kontakte konnte er uns den Besuch in einer Feilenschleiferei vermitteln. Das Gebäude wurde um 1800 erbaut und ab ca. 1902 als Feilenschleiferei genutzt. Das Wasserrad wurde 1920 stillgelegt und der Antrieb der Schleifsteine erfolgte über einen Elektromotor. Die Nutzung der Werkstatt dauerte noch bis 1970 danach wurde die Fertigung eingestellt. Erst im Jahre 2010 erwarb der Kulturverein Königsbronn die Werkstatt und hat sie in mühevoller Eigenarbeit wieder hergerichtet, wovon sich die Gruppe überzeugen konnte. Es folgte noch eine Führung in der Feilenschleiferei mit Vorführung unter Einbeziehung des wieder instandgesetzten Wasserrades. Nach diesen vielen interessanten Eindrücken begab man sich nach einem kurzen Spaziergang zum Brenzursprung. Zum Ausklang dieses schönen Tages nahm man in einer Gaststätte in Königsbronn das Abendessen ein bevor es mit dem Zug wieder Richtung Lorch ging. Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Christoph Ziermann für die bewährte Planung und Organisation des Ausflugs und dem Ehepaar Harr sowie allen Teilnehmern, die zum Gelingen beigetragen haben.

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