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Du bist, was du isst

Eingereicht von »Freundeskreis Naturheilkunde« am Mittwoch, 23. Mai 2018

Erstaunlich viele jüngere Menschen fanden den Weg ins Stauferklinikums zum Vortrag der Heilpraktikerin Kerstin Becker beim Mutlanger Freundeskreis Naturheilkunde. Sie stellte das Thema Allergien aus alternativmedizinischer Sicht vor. Vielleicht erwarteten sie als Betroffene Antworten oder Ratschläge im Umgang mit „ihrer“ Allergie.

Zunächst einmal machte Becker klar, dass Allergien vor keinem Alter halt machen und dass man auf praktisch alle Stoffe allergisch reagieren kann. Es sind ganz gewöhnliche Substanzen, auf die das Immunsystem von Allergikern überreagiert und die für einen Nichtallergiker völlig harmlos und ungefährlich sind.

Ein Problem, das viele Allergiker kennen, sind Kreuzallergien. So kann es bei einem Gräserallergiker auch beim Verzehr von Tomaten und Erdnüssen zu Beschwerden kommen. Und wer auf Birken-​, Erlen– oder Haselpollen allergisch reagiert, muss häufig auch auf Äpfel, Nüsse und Karotten verzichten.

Bei einer Allergie kann jedes Organ betroffen sein. Häufig schwellen die Schleimhäute an, Hals, Nase und Augen jucken, oder die Haut juckt unerträglich und schuppt sich. Durchfälle und Bauchkrämpfe können einem das Leben erschweren. Allergiker fühlen sich oft müde und schlapp; kein Wunder, der Körper hat schließlich genug mit seinem überschießenden Immunsystem zu tun.

Ein naturheilkundlich arbeitender Therapeut erstellt seine Diagnose mit Hilfe von kinesiologischen Tests, Elektroakupunktur oder Bioresonanztests. Kennt man dann die allergieauslösenden Stoffe, kann man sie eventuell meiden. Die Therapie erfolgt dann mit homöopathischen Mitteln, mit Phytotherapie und mit Bioresonanz.

Wie kommt es zu einer Allergie

Becker macht dafür eine gestörte Darmflora verantwortlich. 75% unseres Immunsystems befinden sich im Darm! Ist diese Schutzbarriere gestört, arbeitet auch unser Immunsystem nicht zuverlässig. Die Folge: Eigentlich harmlose Stoffe werden als Fremdkörper eingestuft und bekämpft. Fehlernährung, Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Schadstoffe und Elektrosmog wirken sich besonders negativ auf die Darmgesundheit aus. Stress, Hektik, Medikamente (v.a. Antibiotika) und Bewegungsmangel stehen ebenfalls auf Beckers Negativliste.

Vom dauerhaften Verzehr wird abgeraten

Unserer modernen Ernährung fehlen die Ballaststoffe, dafür nehmen wir zu viel Zucker zu uns. Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten keine Vitalstoffe sondern vor allem leere Kalorien. Viele mitgebrachte Produkte verdeutlichten Beckers Aussagen. Durch sogenannte Säurebildner werden unserem Körper wichtige Mineralstoffe entzogen, um eben diese Säuren zu neutralisieren. Ganz anders verhält es sich mit den meisten pflanzlichen Lebensmitteln. Sie versorgen uns mit den lebenswichtigen Mineralstoffen. Deshalb sollte auf unserem Speiseplan an erster Stelle Obst und Gemüse stehen.

Natürlich kann jeder selbst etwas für seine Gesundheit tun! Beckers Tipps: „Fördern Sie einen gesunden Darm. Ernähren sie sich vielseitig, vitalstoffreich und ballaststoffreich. Meiden Sie Farb-​, Konservierungs– und Süßstoffe, Geschmacksverstärker, Verdickungs– und Säuerungsmittel. Trinken sie viel Wasser und unterstützen damit die Nieren. Saunagänge helfen der Haut bei ihrer Entgiftungsarbeit und Spaziergänge tun nicht nur unserer Lunge gut. “

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