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Jugendfreizeit nach Ravenna 2019

Eingereicht von »Rems-Zeitung, Redaktion« am Samstag, 17. August 2019

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Ein halbes Jahr lang hatten sich die 46 Jugendlichen und ihre 5 Betreuerinnen und Betreuer der Jugendinititative Lautern (JIL) auf diese Woche gefreut. Am Samstagmorgen hieß es wieder, Koffer gepackt und ab in den Bus zur Jugendfreizeit nach Marina di Ravenna!

Alle standen aufgeregt zusammen und verabschiedeten sich noch schnell von ihren Eltern und Freunden. Endlich war es soweit, die 15. JiL-​Jugendfreizeit nach Marina di Ravenna unter der Leitung von Bernhard Deininger startete um 3.45 Uhr in Lautern auf dem Parkplatz vor dem Jugendhaus der Jugendinitiative Lautern. Nach einer langen, aufregenden Fahrt mit Unwettern bei Bologna, erreichte die Reisegruppe nach 12 Stunden endlich ihr langersehntes Ziel: den Campingplatz Riva verde in Marina di Ravenna. Erschöpft von der langen Fahrt machten sich alle auf, um ihr Domizil für die nächsten acht Tage in Beschlag zu nehmen. Nachdem die Koffer in den Maxi-​Caravans verstaut waren, ging es sogleich Richtung nahegelegenen Strand. Was gleich ab dem ersten Tag nicht fehlen durfte war klar: Pizza und Pasta im Überfluss! Und genau damit begrüßte das Campingplatz Team die Freizeitgruppe am ersten Abend.

Tags drauf wurde die Euphorie über den ersten Badetag durch ein kleines Unwetter geschwächt. Doch Langeweile kam deshalb nicht auf und so wurde der Tag mit Spielen und einem kurzen Trip in das nahegelegene Ravenna verbracht, wo es die Möglichkeit zum Shoppen und zum Genießen eines echten italienischen Eises gab.

Montagmorgen wurde dann erstmal ausgiebig im Meer gebadet, schließlich hatte man Nachholbedarf. Am Nachmittag ging’s ab ins Motodrom nach Cervia, zum Rennen um Platz eins. Denn fast schon traditionell ging es zum Kartfahren, bei dem sich einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spannende Duelle lieferten. Abgeschlossen wurde der Abend am Strand mit Musik und kuschligen Decken.

Der Dienstag startete für manche schon früh, denn es ging, wie jedes Jahr, nach Venedig. Nach der zweieinhalbstündigen Fahrt kam die Gruppe am Parkplatz Troncetto an. Schnell wurde ein Boot angeheuert, das die Gruppe über den Canale de la gindecca unmittelbar nach San Marco schipperte, vorbei an der einmaligen Promenade von Venedig. Am Markusplatz angekommen zogen die Jugendlichen los, um sich einen Eindruck von dieser einmaligen Lagunenstadt zu machen. Durch kleine verwinkelte Gassen, über Brücken und den Canale Grande mit den vielen Gondeln, hin zur weltberühmten Realtobrücke, die vor allem von Heiratenden aufgesucht wird, konnten die Jugendlichen diese beeindruckende Stadt auf sich wirken lassen.

Ein weiteres Highlight stand am Mittwoch auf dem Programm: der Besuch des Freizeitparks Mirabilandia. Für die richtige Dosis Adrenalin sorgten wilde Achterbahnen wie Catoon oder High Speed und viele weitere furiose Actions.

Natürlich durften Entspannen am Strand und Ballspiele im Wasser nie zu kurz kommen. Mit zum festen Bestandteil gehörte natürlich auch das Beachvolleyballturnier, das an zwei Vormittagen unter großer Begeisterung und fulminanten Ballwechseln durchgeführt wurde. Einige kleinere Gruppen besuchten immer wieder die byzantinisch geprägte Provinzhauptstadt Ravenna mit ihren kunstvollen Mosaiken und Kirchen. Übrigens: die Partnerprovinz des Ostalbkreises.

Am Freitag kam dann schon langsam Aufbruchstimmung auf, aber ein letztes Mal war noch Action angesagt. Nach dem Abendessen wurde noch einmal das Makeup ausgepackt und die Rasierer gezückt. Nun ging es nämlich an das jährliche Umstyling der Jungs in Mädchen. In den nächsten Stunden wurde geschminkt, frisiert und Choreographien einstudiert. Alles mit dem Ziel, die Jungs so realistisch wie möglich zu Mädchen zu verwandeln. Beim anschließenden Walk auf dem Laufsteg mussten sich die „Mädchen“ dann vor der Jury beweisen. Der Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt, der Applaus war groß und die Preise wurden feierlich verteilt.

Nachdem die Show vorbei war, setzten sich die Jugendlichen zusammen und spielten, redeten, lachten und hörten Musik. Nun galt es, sich von Strand und Meer zu verabschieden. Für einige war es das letzte Freizeitjahr und wie eine Teilnehmerin passend formulierte: „ Letztes Jahr konnten wir uns auf dieses Jahr freuen, doch dieses Jahr ist es das letzte Mal und man kann sich nicht mehr auf nächstes Jahr freuen!“. Am Morgen des Abreisetages wurden noch die letzten Sachen zusammengepackt und gefrühstückt. Dann fuhr der Reisebus wieder Richtung Norden, zurück nach Hause. Eine unvergessliche Woche für die Jugendlichen und ihre Betreuerinnen und Betreuer ging zu ende und schon viele Teenies sitzen in den Startlöchern und freuen sich auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Ab Richtung Sonne, Strand und Meer, ab nach Ravenna!

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