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Schüler/​innen fünf Tage lang in Taizé

Eingereicht von »Rems-Zeitung, Redaktion« am Donnerstag, 08. August 2019

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Zur Ruhe kommen, Kraft schöpfen und Begegnungen mit Jugendlichen aus aller Welt machen. Diese Erfahrung machten auch die Schülerinnen und Schüler des Rosensteingymnasiums, der Realschule Heubach und der Hornbergschule in Mutlangen, als sie vom 17.07. bis 21.07.2019 fünf Tage lang in der Communauté de Taizé ihre Zeit verbrachten. Taizé ist für viele ein Ort des Vertrauens, der Gemeinschaft und der Ruhe. Außerdem legt man in Taizé viel Wert auf ein bescheidenes Leben. So verweilten die Schüler und Lehrer in Zelten auf dem zugehörigen Campingplatz.
Schon am Mittwoch, den 17.07.2019, um vier Uhr begann die Reise nach Taizé. Besetzt war der Bus mit 19 Schülerinnen und Schülern, sowie 4 Begleitpersonen. Nach einer langen Fahrt und der Ankunft um 14 Uhr bekam die Gruppe eine Einweisung über die Idee und das Leben Taizés. Kurz darauf begann auch schon der Zeltaufbau, der einige nicht nur wegen der Hitze zum Schwitzen brachte. Der Tag wurde mit einem Abendessen und dem Besuch des Abendgebets abgeschlossen. In den darauffolgenden Tagen begann der Tag immer mit einem Morgengebet um 8.15 Uhr und dem anschließenden Frühstück um 9 Uhr. Gegessen wurde unter einem großen Zelt auf Holzbänken. Um 10 Uhr morgens fand jeden Tag eine Bibeleinführung statt. Es wurden verschiedene Bibeltexte mit einem Bruder aus Taizé bearbeitet und analysiert. Später dann in zugeteilten Kleingruppen besprochen. Die Kleingruppen bestanden aus Schülern verschiedenen Teilen Deutschlands. Mittags um 12 Uhr machten sich alle auf den Weg zum Mittagsgebet und dem anschließenden Mittagessen. Nach 2 Stunden Freizeit stand ein Treffen in den jeweiligen Kleingruppen um 15.15 Uhr an. In dieser Zeit spielte man verschiedene Gruppenspiele oder hatte verschiedene praktische Mitarbeiten zu bewältigen, geleitet von dem Motto Taizés. Später am Nachmittag versammelten sich einige zum täglichen Tee. Dort bekam man Eistee und ein Süßgebäck ausgeteilt. Ihre Freizeit verbrachte die Gruppe mit Kartenspielen, dem Erkunden der Gegend oder dem entspannten Beisammensein bis es dann um 19 Uhr mit dem Abendessen weiterging. Der dritte und letzte Gottesdienst am Tag fand um 20.30 Uhr statt.

Das Besondere an Taizé ist auch der Gottesdienst bzw. das Gebet, welcher dem hier üblichen Gottesdienst nicht gleicht. In Taizé kommen viele verschiedene Nationen, Kulturen und Religionen zusammen. So wird sehr viel in den verschiedensten Sprachen gesungen und zelebriert. Der Moment der Stille und Ruhe während jedes Gebets von ungefähr 7 Minuten spiegelt nochmals den Leitgedanken Taizés wider. In dieser Zeit kann man z.B. über viele Situationen oder Dinge, die einen beschäftigen, nachdenken oder beten. Ein besonderes Highlight ist das Gebet am Samstagabend zu Ehren der Auferstehung Christi. Dort bekommt jeder eine Kerze, die während des Gebets angezündet wird.

Der letzte Tag begann damit, dass die Gruppe ihre Sachen packten und ihre Zelte abbauten. Darauf folgte ein Frühstück und zum Abschluss der Taizéfahrt die Eucharistiefeier. Um 11.30 Uhr machten sich alle auf den Weg in Richtung Heimat. Für Verpflegung wurde während der Fahrt mit einem Lunchpaket aus Taizé gesorgt. Nach einer langwierigen Heimfahrt und vielen müden, aber glücklichen Gesichtern kamen alle spät am Abend wieder in Heubach an.

Dieser Artikel wurde von der Redaktion der Rems-Zeitung unbearbeitet veröffentlicht.
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